Highlights 2012

...unser zweites Jahr

In unser zweites Jahr starteten wir bereits mit einem gewagten Projekt. Die Oberaarjochhütte suchte einen neuen Hüttenwart und die Idee entstand, diese kleine Nachbarhütte zusätzlich in unsere Obhut zu nehmen. Mit Hansruedi, als langjährigen Mitarbeiter, hatten wir den Fachmann und durch zusätzliche Hilfen verstärkten wir das Team. Zumindest für dieses erste Jahr, sicherte uns die Bergschule Uri mit ihrer Leserreise eine gute Grundauslastung während der Sommersaison.

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Unser Jahresbrief 2012

Es freut uns sehr, Euch bereits aus unserem zweiten Jahr auf der Konkordiahütte zu berichten. Dieses Jahr wird für unsere kleine Familie wohl lebenslänglich von grosser Bedeutung bleiben, denn am 17. August hat unsere kleine Mena auf der Konkordiahütte ihren ersten Atemzug gemacht und ihre Lungen mit kristallklarer Gletscherluft gefüllt. So wanderten wir am 22. September bereits mit zwei Kindern und ganz vielen, neuen Erfahrungen im Gepäck talwärts.
Das Hüttenjahr 2012 wird unserem Kassier kaum zu Luftsprüngen verhelfen und doch konnten wir zumindest im Sommer, massgeblich dank der sehr erfolgreichen Coop Leserreise, durchschnittliche Besucherzahlen erreichen. Die sehr schlechten Verhältnisse während der Frühjahrssaison vermochten diese allerdings nicht auszugleichen. Es fehlte einfach an stabilen Wetterverhältnissen über mehrere Tage. Im sonst stärksten Monat April war das Reservationsbuch randvoll, aber rund zwei Drittel meldeten sich wieder ab. Das ist das Hüttenbusiness in Abhängigkeit von Wetter, Verhältnissen und immer mehr auch vom Medieneinfluss mit den „höchst unterhaltsamen“ Langzeitwetterprognosen.
Aber für uns sind es nicht nur die Übernachtungszahlen, an denen wir den Erfolg bemessen. Ein hochmotiviertes, bunt gemischtes Team unterstützte uns tatkräftig im Bestreben um einen erholsamen und kulinarisch befriedigenden Aufenthalt für unsere Gäste. Die Herausforderung durch den wechselweisen Einsatz auf der Oberaarjochhütte wurde von allen sehr geschätzt und hat sich bestens bewährt, so dass wir dieses Modell auch im 2013 fortsetzen wollen.
Auch die Hütteninfrastruktur hat uns in diesem Jahr kaum Sorgen bereitet. Die letztjährigen Anpassungen an der Treppe haben sich bewährt und erforderten keine grösseren, weiteren Massnahmen. Anfang Juli konnten Sektionsmitglieder in einem intensiven Arbeitseinsatz ganz vieles bewirken. Die Wände im Speisesaal erstrahlen in frischem Weiss, draussen wurden neue Sitzbänke montiert und einmal mehr wurden Sünden aus vergangenen Zeiten zusammengesammelt und im Tal entsorgt.
Das Dörfchen am Konkordiaplatz ist ein Bijou und an diesem Ort wirken zu dürfen erfüllt uns mit viel Freude und Befriedigung. Über den Jahreswechsel verreisen wir zuerst etwas an die Wärme, um im Kontrast zu Eis und Schnee den Kopf zu lüften. Ein erster Funke Vorfreude auf das kommende Hüttenjahr ist aber bereits gezündet. Zum Start der Sommersaison wird das Bergtheater bei uns gastieren. Ein Event, auf den wir uns ganz speziell freuen und zu dem wir Euch ganz herzlich einladen wollen.

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mit tatkräftiger Unterstützung...

Hansruedi und Babs, inzwischen als Paar, durften wir für ein weiteres Hüttenjahr im Team willkommen heissen. Hansruedi half massgelblich mit, den Betrieb auf der Oberaarjochhütte in Schwung zu bringen. Und dann waren da noch Alois und Marius, zwei Männer mit viel gastronimischer Erfahrung. Sehr geschätzt haben wir auch Olivia, die uns mit Leib und Seele unterstützte. Unermüdlich und mit viel alpinem Know-how war Simone gern und oft auf der Oberaarjochhütte im Einsatz. Während der Sommersaison bekamen wir zustätzliche Unterstützung von Karoline, Martina und Nadine. Nach der Geburt von Mena waren wir sehr dankbar um zusätzliche Rückendeckung.

Bilanz...

Frühjahrssaison vom 10. März bis 28. Mai 2012.
Sommersaison vom 14. Juni bis 22. September 2012.
6676 Übernachtungen wovon 2893 im Frühjahr und 3783 im Sommer.
Auf der Oberaarjochhütte erreichten wir Total 2150 Übernachtungen. Wohlgemerkt hauptsächlich durch das Gletschertrecking der Bergschule Uri.
Abgesehen von einem gebrochenen Knöchel am letzten Arbeitstag von Martina, blieben wir auch in diesem Jahr von Unfällen verschont. Das absolute Highlight war ganz bestimmt die Geburt von Mena. Ein wunderschönes Erlebnis das wir alle in bester Erinnerung behalten.

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