Highlights 2015

...unser fünftes Jahr

Ein umtriebiges Hüttenjahr mit viel Abwechslung liegt zwischen den Buchdeckeln "2015"!
Der Bau der neuen WC-Anlage bildet quasi den roten Faden, welcher sich schon weit vor Saisonstart, quer durch das Hüttenjahr und bis zum Neustart im 2016 spannt. Das Projekt steht unter einem guten Stern und liegt voll auf Kurs. Ab Ostern 2016 geht's auch bei uns Indoor auf's Häuschen und mit den zwei Doppelzimmern im Dachgeschoss werden wir künftig auch gehobenen Ansprüchen gerecht.

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Neu im Team...

Unsere Hüttenfamilie hat erneut Zuwachs bekommen. Zuhause, in wohl umsorgter Gesellschaft, hat sich am 18. Januar der kleine Simon zu uns gesellt. Jetzt füllen wir bereits einen ganzen Heli für den Hüttenaufzug!

Naturgewalten...

Gleich zum Saisonstart am 6. März wurden wir nüchtern daran erinnert, in welch unbarmherziger Umgebung wir uns täglich bewegen. Nach zwei Tagen unermüdlicher Suche hat letztlich ein Lawinenhund die Leiche des verunglückten Alpinisten gewittert. Nach seinem verhängnisvollen Spaltensturz wurde er tief unter nachstürzendem Schnee begraben.
Die raue Natur hatte noch mehr zu bieten und liess das Ostergeschäft einmal mehr platzen. Sieben Tage hintereinander fesselte uns ein orkanartiger Sturm, mit selten weniger als 100km/h Wind. Die 24 Osterhasen fanden einmal mehr im Schoggikuchen Verwendung.
Als müsste sie uns ihre Unbarmherzigkeit noch mehr beweisen, hat die Natur noch einmal zugeschlagen. Sein nachträglich öfterer Besuch liess kaum Zweifel offen, dass unser quirliger Hüttenkater "Genepi" in den Krallen des Adlers verschwunden ist.

Bauzeit...

Seit Baubeginn am 11. Mai zeigte sich die meteorologische Normalität von der blauen Seite. Die Herausforderung lag viel mehr im zähen Granit, welcher den vorgesehenen Bauplatz versperrte. Sprengstoff, Know-how, Muskelkraft und ganz viel Zeit war gefordert, um später im Juli aufrichten zu können.
Der 16. war es, als nach minutiöser, bestens durchdachter Vorbereitung in nur einem Tag die verschiedenen Elemente wie ein Puzzle passgenau zusammengesetzt wurden. Alles schaute zum Himmel und bewunderte die Künste der Helipiloten.

"Ein Hoch mit Tiefgang...

Danach kehrte wieder Ruhe ein und wir konnten unsere Gedanken und Tun ganz dem bevorstehenden Hochsaisonansturm widmen. Doch er blieb aus - trotz schönstem Wetter über Wochen!
Die ausdauernde Schönwetterperiode mit Temperaturen bis 17°C auf Hüttenhöhe, liess den Zuwachs der Schmelzwasserreserve rund einen Monat früher versiegen und auf den Gletschern wanderte die Schneegrenze beängstigend schnell in höhere Zonen. Noch nie gesehene Gletscherspalten öffneten sich!
Ende Juli, von einem Tag auf den anderen, war dringender Handlungsbedarf am Zustieg auf die Treppe gefordert. Zwischen Fels und Gletscher hat sich plötzlich ein beängstigendes, schwarzes Loch aufgetan. Unerbittlich nagte die sengende Sonne am "ewigen" Eis. Wohl auch die Ursache für einen gigantischen Felssturz am Trugberg. Am 8. August verschütteten dort tausende Kubikmeter riesige Teile des Südhangs.

Fazit...

Die langjährige Theorie, dass unser Business fast ausschliesslich vom Wetter abhängig sei, müssen wir wohl begraben. Wäre dem so, hätten wir in diesem Sommer garantiert Rekordzahlen verbucht! Der Einfluss des teuren Frankens, welcher die Schweizer in's Ausland lockt und Ausländer fern hält, ist nicht von der Hand zu weisen. Ebenso haben wir den Eindruck, dem steigenden Bedürfnis nach kurzfristigen Tourenangeboten werde von Bergsteigerschulen noch zu wenig Rechnung getragen.
Das Hüttenjahr 2015 liegt punkto Übernachtungszahlen also erneut etwas hinter dem Vorjahr zurück.
Stillstand und Resignation sind dennoch tabu und wir sind zuversichtlich, dass unsere Investitionen in die WC-Anlagen sowie die beiden Doppelzimmer, von unseren zukünftigen Gästen geschätzt werden. Ein Grund mehr für einen Besuch der Konkordiahütte. Der Blick geht nach vorne und was es noch zu verbessern gibt, treibt uns zu Höchstleistungen...

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Tatkräftig unterstützt...

Unser Pool an langjährigen Mitarbeitern wächst erfreulich an. Gaia und Annekäthi waren schon das dritte Jahr mit dabei. Stefan und Maya das Zweite. Drei davon haben ihr Interesse bereits angemeldet, sich auch im 2016 wieder zu engagieren. Das kann kein schlechtes Zeichen sein und umso mehr wollen wir das auch schätzen.
Für ein harmonisches Team, wie wir es auch in diesem Jahr wieder hatten, braucht es aber auch frischen Wind und daher wollen wir Euch allen ganz herzlich danken für die super wertvolle Mitarbeit:
Andrea, Annekäthi, Andreas, Corinne, Cornelia, Dambar, Diana & Josephine, Gaia, Livia, Maurin, Maya, Melanie, Stefan, Stefanie, Ursina, Yvonne und Zyan.

Bilanz...

Frühjahrssaison vom 6. März bis 25. Mai 2015.
Sommersaison vom 18. Juni bis 28. September 2015.
5266 Übernachtungen wovon 2336 im Frühjahr und 2930 im Sommer.
Auf der Oberaarjochhütte erreichten wir Total 1161 Übernachtungen.

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