top ausgerüstet

Infrastruktur

  • 155
    Schlafplätze
  • 120
    Sitzplätze
  • 467
    Treppenstufen
  • 1877
    eröffnet
  • 2850
    Meter über Meer
  • 3'900
    Ah
  • 70'000
    Liter Wasser

Materialversorgung

Da sich die Migros nicht gleich um die Ecke befindet, wird sämtliches Material per Heli zur Hütte transportiert. Essen, Getränke, Baumaterial und alles was sonst noch so zu uns kommt, wird auf die Helibasis geliefert, in den Helisack verpackt und über das Jungfraujoch hochgeflogen. Da der Helikopter auf über 3500 m steigt, kann er nur ca. 2/3 seiner maximalen Nutzlast transportieren. Dies sind pro Roatation ca. 650kg. Natürlich ist dies nicht ganz billig - die Transportkosten für ein Kilo sind ca. 1.30.

Küche

An den Wochenenden sind bis zu 150 hungrige Gäste zu verpflegen. Dafür braucht es das entsprechende Werkzeug. 65-liter Pfannen, Kippbräter, ein Tiba Holzherd mit Backofen, sechs Gaskochfelder, ein Gasbackofen usw. Ist die Hütte bis auf den letzten Platz ausgebucht, wird in zwei Schichten gegessen, was organisatorisch ein kleines Wunder verlangt.

Wasser

Obwohl der Aletschgletscher als grösstes Trinkwasserreservoir Europas gilt, war die Wasserversorgung schon von Anfang an ein Sorgenkind. Im Sommer fliessen auf dem Gletscher grosse Bäche. Da der Gletscher sich mindestens 150 Meter unter der Hütte befindet und ständig in Bewegung ist, bleibt das Hochpumpen des Wassers ein Wunschtraum. Stattdessen wird Schmelzwasser anfangs Sommer nahe unter der Hütte gesammelt, hochgepumpt und in Reservoirs eingelagert. Rund 70'000 Liter Wasser können wir einlagern. Dies muss bis Ende der Sommersaison und für die gesamte Frühjahrssaison reichen. Darum heisst es sparen, sparen, sparen. Pro Gast stehen rund 9 Liter Wasser pro Tag zur Verfügung.

Strom

Im Keller ist die Technik der Solaranlage eingebaut. Die SAC-Sektion Grindelwald hat sich diese Investition gegen 300‘000 Franken kosten lassen. Insgesamt sind 32 m2 Photovoltaik-Module (3'800 Wp) installiert. Die Batterieanlage leistet bei 24V rund 3'900 Ah. Über einen Wechselrichter (4.4kW) wird die gesamte Beleuchtung, Telefon, Internet, Tiefkühler, diverse Küchenmaschinen und auch die Geschirrspülmaschine betrieben. Nicht ausreichen würde diese Energie um elektrisch zu kochen oder backen. Dafür wird nach wie vor Holz und Gas verwendet.

Treppe

467 Tritte! Da kommt man beim Gedanken daran schon ins Schwitzen! Tatsächlich stellt die Konkordiatreppe so manchen Besucher nochmals so richtig auf die Probe, bevor das Ziel erreicht ist.
Ursprünglich wurde die Hütte nur rund 50 Meter über dem Gletscherniveau erbaut und inzwischen trohnt sie bald 200 Meter darüber. Etwa ein Meter pro Jahr nimmt die Dicke des Gletschers ab und noch sind es rund 900 Meter an der dicksten Stelle am Konkordiaplatz. Wer das jetzt liest, wird es kaum erleben. Hält der Trend aber an, liegt es auf der Hand, dass der aktuelle Standort der Konkordiahütte zunehmend an Attraktivität verlieren wird.

Wetterstation

Die Wetterstation auf der Konkordiahütte wird von Meteogroup betrieben. Erfahrungsgemäss liefert sie die mit Abstand präziseste Prognose für diese Region. Temperatur, Luftfeuchtigkeit, Sonnenscheindauer, Niederschlag, Windrichtung und Geschwindigkeit werden im 10-Minuten Takt übermittelt und werden dann zusammen mit der Grosswetterlage zu einer Prognose verarbeitet.

Matratzenlager

Rund 120 Schlafplätze sind auf zahlreiche Zimmer im ersten Stock verteilt. Bei starker Auslastung stehen zusätzliche Schlafplätze in der Haslerhütte zur Verfügung. Bis auf ein paar wenige Betten sind alle Schlafplätze mit Kissen und Duvets ausgestattet. Leider ist es unmöglich, die Bettwäsche nach jedem Gebrauch zu waschen. Deshalb ist es obligatorisch, einen Seiden- oder Leintuchschlafsack zu verwenden.

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